Wer einem aromatischen Espresso nicht abgeneigt ist, der wird sich bestimmt schon einmal mit den vielen Espressomaschinen im Handel auseinandergesetzt haben. Das Angebot ist schier riesig und es fällt gar nicht so leicht, eine richtige Entscheidung zu treffen. Hat man sich für eine Espressomaschine entschieden, sollte man sich ebenfalls noch nach Espressomühlen umsehen. Sie tragen entscheidend zum Gelingen des Espressos bei.
Die Herstellung eines originalen Espressos unterliegt strengen Vorgaben. Die wenigsten kennen diese aber. In Italien gibt es ein Institut, welches sich mit dem Espresso ausgiebig befasst hat. Der Espresso hat seinen Ursprung im italienischen Mailand und ist eines der Nationalgetränke in diesem Land. Kein Wunder also, dass die Erzeugung eines hundertprozentigen Espresso eingehend untersucht wurde. Das Istituto Nazionale Espresso Italiano hat im Ergebnis eine präzise Angabe der notwendigen Zutaten und Gegebenheiten veröffentlicht. Hält man sich daran, bekommt man einen Espresso, der italienischer nicht sein könnte.
Natürlich hört sich dies jetzt einerseits interessant, aber andererseits auch hochwissenschaftlich an. Da nimmt man doch lieber eine der Espressomaschinen und drückt den entsprechenden Knopf. In dem Falle muss man sich keine Sorgen machen, ob man im Zubereitungsprozess alles richtig macht. Die Espressomaschine stellt zwar während des Brühens die idealen Bedingungen her, für einige Faktoren trägt man aber selbst die Verantwortung. Beispielsweise kann ein Espresso nicht gelingen, hat das Kaffeepulver eine schlechte Qualität. Schlechte Qualität ist dabei nicht nur auf die Bohne an sich zu beziehen. Die Körnung des Pulvers spielt beim Espresso eine entscheidende Rolle. Für diese kommen nunmehr die Espressomühlen ins Spiel.
Es ist ohne Probleme möglich, fertig gemahlenes Pulver im Handel zu erwerben. Vielfach genügt es allerdings den Ansprüchen nicht. Es ist ein offenes Geheimnis: Wurde die Verpackung erst einmal geöffnet, kann man noch so gute Lagerungsbedingungen schaffen, das Aroma leidet trotzdem. Abhilfe schafft eine Espressomühle, die das Mahlen der Bohnen frisch vor dem Brühvorgang erlaubt.
Mit Espressomühlen wird für jeden Espresso das Pulver optimal gemahlen. Ebenso wie an die Bereitung selbst werden auch an das Mahlen der Bohnen hohe Anforderungen gestellt. Das Pulver muss sehr fein und vor allen Dingen gleichmäßig gekörnt sein. Ist die Körnung unterschiedlich, hat das negative Auswirkungen auf das Aroma des Espressos.